Varroakontrolle Frühjahr 2017

Von Mittwoch 29.03. - Freitag, 31.03.2017 hat Kurt die Völker in Selker mit dem Varroa Controller behandelt.  Dazu hat er die Vereinsmitglieder eingeladen, um ihm über die Schulter zu sehen oder auch mitzuhelfen.

 

Wir haben die Einladung dankend angenommen und haben uns am Freitag Nachmittag über die Arbeitsweise informiert.

Kurt hat da schon ein System entwickelt, bei dem der Ablauf sehr zügig voran geht. Er markiert die Beuten, der die Brutrahmen entnommen werden und auch die Rahmen mit jeweils verschiedenen Kreidefarben und Symbolen. Dadurch kann er nach der Behandlung die Rähmchen wieder an die selben Stellen zurücksetzen. Um diese Markierungen wieder entfernen zu können, verwendet er Kreide.

 

Während der Wartezeit wurden die Jungvölker zusätzlich noch mit Staubzucker behandelt. Dazu wird ein Gemisch aus Staubzucker und gemahlenem Reis mit einem Küchensieb auf die Rähmchen gesiebt und mit dem Besen in die Wabengassen gekehrt. Der Staubzucker im Haarkleid der Bienen löst ein gegenseitiges Putzen aus und dadurch fallen auch die Varroen ab und können sich nicht mehr festhalten.

 

 

Zum Varroa Controller

Das Gerät setzt auf die unterschiedlichen Hitzeresistenzen von Milbe und Bienenlarve. Bei der Behandlung wird die Proteinstruktur der Milbe geschädigt und sie stirbt.

Auf eine detailliertere Beschreibung verzichte ich hier, da diese auf der Hersteller HomePage  sehr gut nachzulesen ist.

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